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Aktuell

Die Herbstwerkstatt 2019 findet vom 16. bis 21. September 2019 am
Institut für Bildungswissenschaft an der Universität Wien statt.

Die Methodenworkshops finden am
Montag und Samstag von 09:30 bis 16:30 Uhr statt.

Die Werkstattwoche beginnt
mit einem gemeinsamen Auftakt am Montag, dem 16. September,
um ca. 18 Uhr.


Anmeldezeitraum verlängert bis 27. Mai 2019.

Alle Informationen und Formulare zur Teilnahme an der diesjährigen Herbstwerkstatt finden Sie hier.


Werkstattwoche
Interpretation – Rekonstruktion – Ko-Konstruktion

mit Bettina Dausien, Paul Mecheril und Daniela Rothe

Montag, 16. September, ca. 18 Uhr bis Freitag, 20. September ca. 15 Uhr
Unkostenbeitrag: 130 €
maximale Teilnehmendenzahl: 30

Workshop
Gruppendiskussionen in diskurs- und subjektivierungsanalytischer Perspektive

mit Susann Fegter und Karen Geipel

Montag, 16. September, 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Unkostenbeitrag: 50 €
maximale Teilnehmendenzahl: 12

Workshop
Zur Analyse diskursiver Praktiken

mit Daniel Wrana

Montag, 16. September, 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Unkostenbeitrag: 50 €
maximale Teilnehmendenzahl: 12

Workshop
Biographieforschung: Strategien zur Rekonstruktion und Interpretation biographisch-narrativer Interviews

mit Bettina Dausien und Nadja Thoma

Samstag, 21. September, 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Unkostenbeitrag: 50 €
maximale Teilnehmendenzahl: 12

Workshop
Interpretationstexte schreiben und überarbeiten

mit Daniela Rothe

Samstag, 21. September, 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Unkostenbeitrag: 50 €
Teilnehmendenzahl: 6–8


Herbstwerkstatt

Die Herbstwerkstatt Interpretative Forschungsmethoden ist ein Ort der Qualifizierung und Reflexion für Promovierende und andere interessierte Forschende, die mit interpretativen Forschungsansätzen arbeiten. Hintergrund der 2008 gegründeten und erstmals durchgeführten Herbstwerkstatt war die Überlegung, dass qualitative Forschung in ihrer konkreten Praxis, insbesondere in der Arbeit am Material, durch kommunikative Formen des gemeinsamen Interpretierens abgesichert und reflektiert werden sollte.

Die qualitative Untersuchung von Text-, Film- und Bildmaterial, das in Forschungsprozessen erzeugt, verwendet und archiviert wird, ist eine auslegende, deutende, re- oder ko-konstruierende, allgemein: eine interpretative Forschungspraxis. Interpretative Forschung ist in besonderem Maße auf kommunikative Räume zur Auseinandersetzung mit dem jeweils untersuchten Material angewiesen – auf Räume zur Erprobung von Lesarten, ihrer Modifikation und Sicherung sowie zur Thematisierung erkenntnispolitischer, methodologischer und methodischer Fragen.

Die Herbstwerkstatt findet einmal im Jahr, in der Regel im September, jeweils im Wechsel an der Universität Wien (A) und der Universität Oldenburg (D) statt. In einem zeitlichen Rahmen von sechs Tagen und in überschaubaren Gruppen wird ein Raum für intensive Auseinandersetzung mit methodologischen und methodischen, theoretischen und praktischen Fragen interpretativer Forschung geschaffen. Im Zentrum steht die Reflexion der Forschungspraxis der Teilnehmenden, die von einem erfahrenen Team angeleitet und begleitet wird. Workshops zu ausgewählten Forschungsmethoden und ‑problemen ergänzen das Angebot.

Arbeitsbereich Bildung und Beratung im Lebenslauf

Institut für Bildungswissenschaft

Universität Wien
Sensnegasse 3a
1090 Wien

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